In der NZZ musste ich gestern lesen, dass die SBB die Suprise Magazine aus den Bahnhöfen verbannt. Dies hat mich zu einer Reaktion veranlasst, das ich über das Kontaktformular der SBB gesendet habe.

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich beziehe mich auf einen Bericht der NZZ, wonach sie in Zukunft den Verkauf der Surprise Magazine im Bahnhof verbieten möchten.

Diesen Entscheid kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Es handelt sich hierbei um ein Projekt, welches der Integration randständiger Menschen dient. Es bietet diesen Menschen eine sinnvolle Tätigkeit und einen kleinen Zusatzerwerb. Für mich ist dieses Magazin ein Vorzeigebeispiel des humanitären Geistes der Schweiz.

Zeitungsverteiler (z.B. die Blick-Angebote von Zeit zu Zeit), Cablecom-Vertretern oder anderen Give-Away-Girls (z.B. die Helvetia zu ihrem Jubiläum) stehen immer sehr aggressiv im Weg und sind ein wirkliches Problem für meinen Pendler-Weg. Die Suprise-Verkäufer stehen dagegen immer dezent am Rand und stehen nie in den Weg von uns Pendlern.

Ich bitte Sie eindringlich auf diesen herzlosen Entscheid zurück zu kommen. Ich kann Ihnen gerne eine Liste mit den wirklichen Problemen auf den Bahnhöfen zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüssen

Patrice Neff